• Hendrik Wolfgramm
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, weil uns die Ausbildung des Nachwuchses am Herzen liegt. Hendrik Wolfgramm
    Geschäftsführer
    F. WILKEN & SOHN GmbH & Co. KG
  • Angela Loos
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, weil wir auf die Kompetenz der Innung immer zählen können! Dipl.-Ing. (FH) Angela Loos
    Geschäftsführerin
    Hermann Hercksen GmbH Bauausführungen
  • Stefan Wulff
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, weil wir hier die Rahmenbedingungen für die Baubranche aktiv mitgestalten können. Dipl.-Ing. Stefan Wulff
    geschäftsführender Gesellschafter
    Otto Wulff Bauunternehmung GmbH
  • Samuel Stiefel
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, weil uns der Austausch mit Fachkollegen wichtig ist. Samuel Stiefel
    Geschäftsführer
    NWS - Nordwest Spezialbaubetrieb GmbH
  • Tim Neidhardt
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, denn nur gemeinsam sind wir stark für Qualität und Fairness am Bau. M.Sc. Tim Neidhardt
    Geschäftsführer
    AARSLEFF Spezialtiefbau GmbH
  • Christian Woge
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, denn hier finden wir Unterstützung zu allen baubegleitenden Themen! Dipl.-Ing. Christian Woge
    Geschäftsführer
    SGAT HWP GmbH
  • Thomas Henke
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, denn wir profitieren sehr von dem Erfahrungsaustausch in der Branche. Dipl.-Ing. Thomas Henke
    Geschäftsführer
    Jürgen Martens GmbH & Co. KG
  • Thomas Buhk
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, weil uns die vielfältigen Informationen der Bau-Innung bei unserer täglichen Arbeit helfen. Thomas Buhk
    geschäftsführender Gesellschafter
    Wilhelm Buhk´s Straßenbau GmbH & Co. KG
  • Claas Holst
    Wir sind Mitglied der Bau-Innung Hamburg, weil das Leistungspaket stimmt. Dipl.-Kfm. Claas Holst
    Geschäftsführer
    Fr. Holst (GmbH & Co. KG)

Baukonjunktur im Mai

Aktuelles

Im Bauhauptgewerbe (Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten) hat sich der Umsatz nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Mai leicht erhöht. Der Wohnungsbau bleibt jedoch enttäuschend.

Gegenüber dem Vorjahresmonat legte der Umsatz im Mai 2026 um 2,4 % zu, dass sind real 2,1 %. Der Auftragseingang stieg um 4,5 %, das ist ein realer Zuwachs von 3,3 %. Von Januar bis Mai lag der Umsatz nominal bei +0,6 % gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum, der Auftragseingang legte nominal um +2,4 % zu.

Der Wohnungsbau verliert allerdings weiter an Schwung. Noch im April betrug der Umsatzzuwachs 7,1 % und der Auftragseingang lag bei +8,9 %. Im Mai blieb davon wenig übrig. Der Umsatz wuchs erneut um 2,7 %, die Auftragseingänge brachen jedoch um 1,9 % ein.

Eine Ursache hierfür sind die schwierigen Finanzierungsbedingungen, die Investoren verunsichern. Auch die Haushaltsplanung des Bundes gibt bisher keine Planungssicherheit. Der Bund will laut Kabinettsbeschluss in 2027 sogar weniger Fördermittel für den Neubau als im laufenden Jahr zur Verfügung stellen. Lediglich der soziale Wohnungsbau soll mehr Geld erhalten.

Demgegenüber schnellte der Auftragseingang im öffentlichen Bau im Mai gegenüber dem Vorjahresmonat um nominal 22,7 % nach oben, seit Jahresbeginn liegt das Plus bei nominal 7,2 %. Der Zuwachs dürfte allerdings vor allem auf einzelne Großprojekte zurückzuführen sein. Der Umsatz stagniert.

Hierzu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB: "Am wichtigsten ist es jetzt, dass mit dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz die Planungs- und Genehmigungsverfahren spürbar schneller werden - sonst verpuffen die zusätzlichen Mittel im Verwaltungsstau. Die Bauunternehmen stehen bereit, jetzt müssen die politischen Rahmenbedingungen die notwendigen Investitionen ermöglichen."

KfW-Unternehmensbefragung 2026

Aktuelles

Das Finanzierungsklima hat sich spürbar eingetrübt; die Kreditnachfrage ist rückläufig. 

Die KfW Bankengruppe hatten zusammen mit 19 Verbänden auch in diesem Jahr eine breit gefächerte Befragung von Unternehmen aller Größenklassen, Wirtschaftszweige, Rechts-formen und Regionen durchgeführt. Sie erfolgte im Zeitraum zwischen Anfang März und Ende April 2026 und bildet die wirtschaftliche Situation zu Beginn des Jahres ab.

Nach den Erkenntnissen der Befragung hält die konjunkturelle Schwächephase in Deutschland an. Sie belastet zunehmend die Eigenkapitalquoten in den Unternehmen. Zugleich hat sich das Finanzierungsklima spürbar eingetrübt, während die Kreditnachfrage zurückging, dies auch infolge verhaltener Investitionstätigkeit. Trotz hoher Investitionsbe-darfe gibt es derzeit keine Anzeichen für eine spürbare Belebung.

26 % der Unternehmen verzeichneten in den vergangenen 12 Monaten Nachfragerückgänge, im Bau waren es 43 %. Hingegen verzeichneten 22 % der befragten Unternehmen Zuwächse, im Bau waren es lediglich 18 %. Auch für die kommenden 12 Monate zeichnet sich hier keine Wende ab, denn 40 % der befragten Unternehmer erwarten weitere Einbußen. Großunternehmen blicken dabei optimistischer in die Zukunft als Kleinstunternehmen.

Rund 31 % der befragten Unternehmen meldeten im Frühjahr 2026 eine gesunkene Eigenkapitalquote. Im Bau waren es sogar 28 %.

Eine Verschlechterung deutet sich auch bei den Ratingnoten an. Hier meldeten rund 14 % der Unternehmen eine Verbesserung, im Bau waren es 13 %. 25 % der befragten Unternehmen berichteten hingegen von einer Verschlechterung, im Bau waren es 19 %.

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Nachhaltigkeits-berichterstattung: Neuer Standard!

Aktuelles

Am 03. Juli hat die EU-Kommission die delegierten Rechtsakte zum freiwilligen Berichtsstandard VS (vormals VSME) und zum ESRS-Standard für berichtspflichtige Unternehmen vorgelegt.

Wie unsere Mitgliedsunternehmen bereits der Presse entnommen haben durften, wurde sowohl der ESRS-Standard für Unternehmen, die Nachhaltigkeitsberichte vorlegen müssen, als auch der VSME- Standard vereinfacht:

Eine Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der CSRD-Richtlinie müssen nun nur noch Unternehmen mit mehr als 1.000 Beschäftigten und einem Umsatz von über 450 Mio. EUR vorlegen.

Für unsere Mitgliedsbetriebe ist jetzt vor allem der sogenannte freiwillige Standard (VS, früher VSME) maßgeblich. Es handelt sich also um eine rein freiwillige Berichterstattung. Allerdings verlangten immer mehr größere Auftraggeber von kleineren Geschäftspartnern, also auch von nicht berichtspflichtigen Bauunternehmen, Nachhaltigkeitsinformationen zur Verfügung zu stellen (sog. trickle-down-Effekt). Dies wird bei dem neuen VS-Standard, den die EU nun eingeführt hat, vermieden. Er enthält eine sogenannte "Value Chain Cap", nach der größere Auftraggeber von nicht berichtspflichtigen Unternehmen grundsätzlich keine über den VS-Standard hinausgehende Nachhaltigkeitsinformation mehr verlangen können. Damit können große Unternehmen diese Berichtspflicht nicht länger unkontrolliert an ihre kleineren Zulieferer und Auftragnehmer in der Lieferkette durchreichen, der trickle-down-Effekt wird weitgehend unterbunden.

Sofern das EU-Parlament nicht binnen zwei Monaten Einwände erhebt, gilt die Neuregelung in der gesamten EU verbindlich.

Wir möchten bei dieser Gelegenheit nochmal auf unsere Veranstaltung zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung am 14. Oktober 2026 aufmerksam machen. Bitte lesen Sie hierzu die nachfolgende Einladung.

BEG: Neue Förderbedingungen seit 21. Juli 2026

Aktuelles

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) gelten seit 21. Juli 2026 neue Förderbedingungen. 

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat neue Förderbedingungen für die BEG bekanntgegeben, die am 21. Juli 2026 in Kraft treten werden. Seit diesem Datum können nur noch Anträge unter den neuen Förderbedingungen bei KfW und BAFA gestellt werden. 

Ab dem 21.07.2026 gelten die Neuregelungen, die von der KfW auf ihrer Website beschrieben und präzisiert werden.

Bei der BEG-Heizungsförderung beträgt die Grundförderung 30 % der förderfähigen Gesamtkosten, jedoch höchstens 28.000 EUR für die erste Wohneinheit, jeweils 15.000 EUR für die zweite bis sechste Wohneinheit und jeweils 8.000 EUR für jede weitere Wohneinheit. Dieser Förderhöchstbetrag sinkt ab 01. Februar 2027 halbjährlich um jeweils 750 EUR. Die Förderung für selbstnutzende Eigentümer wird noch stärker als bisher nach Einkommen differenziert. Sie beträgt 40 % der förderfähigen Gesamtkosten für selbstnutzende Eigentümer mit einem Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000 EUR, 30 % für Haushaltsjahreseinkommen bis 40.000 EUR und zehn % für Haushaltsjahreseinkommen bis 50.000 EUR. Haushalte mit Kindern werden zusätzlich gefördert. Ausführliche Informationen finden Sie unter der angegebenen Quelle. 

Die BG-Heizungsförderung für Nichtwohngebäude beträgt 28.000 EUR für Gebäude bis 150 m² Nettoraumfläche und steigt dann gestaffelt an. Auch hier sinkt der Förderhöchstbetrag ab jährlich um jeweils 750 EUR ab 01. Februar 2027.

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Veranstaltung: Orientierung im Nachhaltigkeitsdschungel

Aktuelles

Der Norddeutsche Baugewerbeverband e. V. lädt am 14. Oktober 2026, 14:00 Uhr –17:00 Uhr, zur Informationsveranstaltung „Orientierung im Nachhaltigkeitsdschungel“ in den Räumen der Hamburger Volksbank ein.

Nachhaltigkeitsanforderungen gewinnen im Bau‑ und Ausbaugewerbe, aber nicht nur dort, rasant an Bedeutung. Auch Unternehmen, die nicht unter die gesetzliche CSRD‑Berichtspflicht fallen, geraten zunehmend in den Fokus von Auftraggebern, Banken und öffentlichen Stellen.

Mit dem neuen VS (Voluntary Standard) entsteht erstmals ein europäischer Rahmen für freiwillige Nachhaltigkeitsberichterstattung. Der Standard richtet sich künftig an Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitenden, enthält ein Value Chain Cap und bietet eine klar strukturierte, praxisnahe Berichtslogik.

Die Veranstaltung wird eröffnet durch Rita Herbers, Vorstandsmitglied der Hamburger Volksbank eG. Die Moderation übernimmt die Bau‑Innung Hamburg.

Referenten:

  • Dr. Jennifer Kowallik, BUKEA Hamburg
  • Dr. Kai Hünemörder, Handwerkskammer Hamburg
  • Jenny Garcia, Deutscher-Nachhaltigkeits-Kodex (DNK)
  • Marika Ott, Hamburger Volksbank eG
  • Dr. Michael Solvie & Lykke Ibbeken, Solvie & Kollegen
  • Dr. Jens Marquardt, OTTO WULFF Bauunternehmung GmbH

Ihr Nutzen:

  • Orientierung zu künftigen Anforderungen
  • Erwartungen von Banken und Auftraggebern verstehen
  • Praxisnahe Handlungsempfehlungen
  • Austausch mit Experten und Branchenkollegen

Anmeldung bis 24. September 2026: veranstaltung@bau-innung.de

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