Sondervermögen Infrastruktur: Erster Monitoringbericht
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Der erste Monitoringbericht zum Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) zeigt: 2025 flossen erst 24 Mrd. von den geplanten 37,2 Mrd. EUR ab, das Versprechen zusätzlicher Investitionen wurde kaum eingelöst.
Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat am 01. Juni im Haushaltsausschuss des Bundestages den ersten jährlichen Monitoringbericht zum SVIK vorgelegt. Der kreditfinanzierte SVIK war im Frühjahr 2025 bekanntlich mit einem Grundgesetzpaket errichtet worden und stellt für 12 Jahre 500 Mrd. EUR für Investitionen in die öffentliche Infrastrukturen und in die Klimaneutralität bereit. Er ist daher für die Bauwirtschaft von erheblicher Bedeutung.
Der jetzt vorgelegte Bericht zieht eine erste Bilanz des Umsetzungsjahres 2025 und informiert über den Mittelabfluss, den Umsetzungsfortschritt sowie gesamtwirtschaftliche Effekte und die Preisentwicklung.
Der SVIK gliedert sich in drei Säulen. Rund drei Fünftel der Mittel (rund 300 Mrd. EUR) stehen dem Bund zur Verfügung, jeweils ein Fünftel entfällt auf den Klima- und Transformationsfonds sowie auf Länder und Kommunen. Gegründet wurde das Sondervermögen ins-besondere mit erheblichen Defiziten in der öffentlichen Infrastruktur. Rechtlich gelten die SVIK-Mittel als zusätzlich, wenn der Bund im Kernhaushalt eine Investitionsquote von mindestens 10 % erreicht. Nach Angaben des BMF wird dies über den gesamten Planungszeitraum eingehalten.
Im Haushaltsjahr 2025 wurden aus dem SVK 24 Mrd. EUR verausgabt, geplant waren 37,2 Mrd. EUR. Die Minderausgaben von 13,2 Mrd. EUR entfallen vor allem auf die noch nicht abgeflossenen Länder- und Kommunalmittel in Höhe von 8,3 Mrd. EUR, darüber hinaus auf den Breitbandausbau (1,6 Mrd. EUR) und auf das Zugsicherungssystem ERTMS (1,3 Mrd. EUR).
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