Aktuelles
Wir informieren Sie über die Berechnung der Zuschlagsätze für die gehaltsgebundenen Kosten zum Stichtag 01.04.2026.
Der Zuschlagsatz für die gehaltsgebundenen Kosten wird immer dann benötigt, wenn für die Arbeit von Bauleitern, Polieren oder Angestellten die Kosten pro Stunde, Tag oder Monat berechnet werden sollen.
Das ist z.B. der Fall bei der
- Abrechnung nach Stundenaufwand für Bauleiter, Poliere oder Angestellte ("Preis einer Polierstunde");
- Kalkulation, wenn in die Mittellohnberechnung Poliere und/oder Angestellte einbezogen werden ("Kosten eines Poliers pro geleisteter Arbeitsstunde");
- Kalkulation von Polier- oder Bauleiterkosten als Teil der Baustellengemeinkosten ("Höhe der Baustellengemeinkosten bei 5-monatiger Bauzeit").
Dabei muss unterschieden werden zwischen ...
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Aktuelles
Im Januar 2026 wurden 8,4 % mehr Wohnungen genehmigt als im gleichen Vorjahresmonat. Im Straßenbau fehlen auch weiterhin Aufträge.
Das Statistische Bundesamt hat mitgeteilt, dass bundesweit im Januar 19.500 Wohnungen genehmigt wurden, das sind 8,4 % mehr als im Vorjahresmonat. Die erfreuliche prozentuale Steigerung kommt allerdings von einem sehr niedrigen Niveau. Der Mangel ist also nicht kleiner geworden. Angesichts des Bedarfes müssten mindestens rund 30.000 Genehmigungen pro Monat erteilt werden. Zudem vergehen im Einfamilienhausbereich zwischen der Genehmigung und der Schlüsselübergabe 18 Monate.
Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des ZDB, sagt dazu: "Es läuft uns die Zeit davon. Die Stellschrauben sind bekannt. Zwei Drittel der Wohnungsbauaufträge kommen von privaten Bauherrn. Erst wenn diese Gruppe wieder Vertrauen gefasst hat, traut sie sich wieder zu bauen. Dafür ist ein sicherer Zinssatz erforderlich. Deswegen muss die Politik das EH-55-Programm nachjustieren. Im Mietwohnungsbau sollte die Sonder-AfA an den EH-55-Standard gekoppelt werden, damit noch in dieser Legislaturperiode deutlich mehr gebaut werden kann."
Im Straßenbau sanken die Auftragseingänge um 4,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat, Grund hierfür war das hohe Auftragsplus im Januar 2025. Die Auftragsbestände lagen knapp 13 % über dem Vorjahresniveau, das ist ein gutes Fundament für das bevorstehende Jahr.
Enttäuschend ist allerdings, dass im Straßenbau auch ein Jahr nach Ankündigung des Sondervermögens rund 18 % weniger Aufträge gegenüber dem Vorjahresmonat vergeben wurden. Hierzu sagte Felix Pakleppa: "Jede weitere Verzögerung kostet Zeit, die wir bei der Sanierung unserer Infrastruktur nicht haben. Die Mittel sind da, die Aufträge nicht. Das muss sich in diesem Jahr ändern."
"Wenn die Investitionsbedingungen im Wohnungsbau und in der Infrastruktur stimmen, können wir unsere Umsatzprognose für 2026 von real +2,5 % erreichen. Ob wir das schaffen entscheidet sich nicht auf den Baustellen, sondern in der Politik.", so Pakleppa abschließend.