Rückblick auf die Informationsveranstaltung vom 14.10.2026
Aktuelles
Am Mittwoch, den 14. Oktober 2026 fand in den Räumen der Hamburger Volksbank die gemeinsame Informationsveranstaltung der Bau-Innung Hamburg und der Hamburger Volksbank zur neuen Nachhaltigkeitsberichterstattung für KMU nach dem VS Standard 2026 statt.
Unter dem Titel „Orientierung im Nachhaltigkeits-Dschungel – was für den Mittelstand wichtig ist“ erhielten die teilnehmenden Betriebe aus Bau- und Ausbaugewerbe einen kompakten, praxisnahen Überblick über Anforderungen, Chancen und erste Schritte rund um ESG-Reporting.
Ein gelungener Auftakt: Nach der Begrüßung durch Rita Herbers (Hamburger Volksbank) führte RA Michael Seitz durch den Nachmittag. Bereits in der Einführung wurde deutlich: Auch kleine und mittlere Handwerksbetriebe geraten zunehmend in den Fokus von Banken, Auftraggebern und Generalunternehmern – der Trickle-Down-Effekt ist längst Realität.
Fachimpulse aus verschiedenen Perspektiven: Die Teilnehmenden erhielten anschließend einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Bausteine der Nachhaltigkeitsberichterstattung:
- Dr. Jennifer Kowallik & Dr. Hünemörder (BUKEA &HWK Hamburg) erklärten, warum Nachhaltigkeitsdaten für KMU immer relevanter werden und wie der neue VS Standard 2026 als schlanker, praxisnaher Rahmen funktioniert.
- Jenny Garcia (DNK) stellte den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) und den Zukunftskompass Handwerk als niedrigschwellige Einstiegsinstrumente vor.
- Marika Hammerschmidt (Hamburger Volksbank) zeigte, wie Banken ESG-Daten zunehmend in Kreditentscheidungen einbeziehen.
- Lykke Ibbeken (Solvie & Kollegen) gab konkrete Hinweise, woher die benötigten Daten kommen, welche typischen Stolpersteine auftreten und wie Betriebe pragmatisch starten können.
- Dr. Jens Marquardt (OTTO WULFF) brachte die Unternehmensperspektive ein und zeigte, welche Schritte notwendig waren, um eine funktionierende Nachhaltigkeitspolitik im Unternehmen zu verankern. Er gab Einblicke in die Entwicklung des Berichtswesens der letzten Jahre und nahm den Teilnehmenden die Sorge vor einem übermäßigen Aufwand. Sein Fazit: starten, Daten sammeln, dokumentieren und das System kontinuierlich weiterentwickeln.