Hamburg startet "Bündnis für den Tiefbau"
Aktuelles
Am 19. Juni 2026 fand die Auftaktveranstaltung für das "Bündnis für den Tiefbau", initiert von der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, statt.
Die Bau-Innung Hamburg war zusammen mit 50 weiteren Organisationen der Bauwirtschaft, der Verwaltung und vor allem auch der verschiedenen Maßnahmenträger der Stadt auf der Veranstaltung zugegen. Der zuständige Senator Dr. Tjarks definierte das Ziel des Bündnisses für den Tiefbau dahingehend, die Auswirkung von öffentlichen Baustellen auf das Leben der Hamburger spürbar zu reduzieren. Baumaßnahmen sollen schneller, effizi-enter und kostengünstiger organisiert werden. Das Bündnis schafft hierzu erstmals einen dauerhaften Dialog- und Arbeitsrahmen, in dem alle Akteure, von den Bauunternehmen über die Planungsbüros, die städtischen Betriebe und die Leistungsunternehmen bis hin zu den Behörden und Bezirken gemeinsam Lösungen erarbeiten wollen.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Prozesse im Tiefbau beschleunigt, besser koordiniert und transparenter gestaltet werden können. Dabei wurden erste Ansätze entwickelt, um Effizienz und Akzeptanz von Baumaßnahmen zu steigern. Als zentrale Herausforderungen wurden langwierige Entscheidungsprozesse, bürokratische Hürden und eine oft unzureichende Kommunikation identifiziert. Die nächste Bündnisveranstaltung ist für den 19. November 2026 geplant. Zwischenzeitlich werden die Verbände der Hamburger Bau- und Ausbauwirtschaft, soweit sie mit dem Tiefbau befasst sind, in einer gemeinsamen Sitzung der entsprechenden Fachgruppen und -Abteilungen Punkte identifizieren, die für die Tief-bauunternehmen Hemmnisse darstellen und an denen aus unserer Sicht gearbeitet wer-den soll. Diese Informationen werden wir dann bis zur nächsten Veranstaltung bei der BVN hinterlegen und darauf dringen, dass einzelne Punkte in kleinen Arbeitsgruppen, besetzt mit Vertretern der Verwaltung, der Leistungsträger und der Bauunternehmen, lösungsorien-tiert diskutiert werden.
Wir werden weiter berichten!