BAUFESTival 2026: Drei Tage Bauwirtschaft zum Anfassen – und ein starkes Signal für Hamburg

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Vom 30. März bis 1. April 2026 verwandelte sich das Ausbildungszentrum-Bau Hamburg erneut in ein lebendiges Festivalgelände.

An drei intensiven Tagen erlebten rund 2.200 Besucher*innen – überwiegend Schulklassen ab Jahrgangsstufe 8 aus der gesamten Metropolregion – die ganze Vielfalt des Bauhauptgewerbes. Täglich von 08:00 bis 14:00 Uhr präsentierten sich rund 40 Ausbildungsbetriebe sowie Partner aus Arbeitsvermittlung, Ausbildungsvorbereitung und Weiterbildung. Ergänzt wurde das Programm durch Gäste aus Verbänden, Politik und Medien.

Auf insgesamt 16.000 m² Hallen- und Außenflächen bot das BAUFESTival weit mehr als klassische Berufsorientierung. In offenen Werkhallen konnten die Jugendlichen neun Bauberufe live erleben – begleitet von Auszubildenden, die authentische Einblicke in ihren Alltag gaben. In den Activity Zones wurde selbst angepackt: Mosaike legen, Minibagger fahren, hämmern, sägen oder einen Handyhalter zimmern. Wer wollte, nutzte das Bewerber*innen-Speeddating oder sicherte sich direkt einen Praktikumsplatz. Für Pausen sorgten Foodtrucks und eine Chill-out Area.

Über 50 FESTival-Stände boten Raum für Betriebe, Lieferanten und Dienstleister. Auch Akteure ohne direkten Branchenbezug waren eingeladen, eigene Ideen einzubringen und Teil des Formats zu werden. Das BAUFESTival zeigte eindrucksvoll, wie attraktiv, modern und zukunftssicher die Berufe des Bauhauptgewerbes sind – und setzte damit ein klares Zeichen gegen den Fachkräftemangel.

Besuch von Senatorin Dr. Melanie Leonhard

Ein besonderer Höhepunkt war der Besuch von Hamburgs Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation, Dr. Melanie Leonhard, am 1. April 2026. Bei ihrem Rundgang suchte sie aktiv das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, Auszubildenden und Betrieben. Mit großem Interesse verfolgte sie die praktischen Einblicke, die das Festival ermöglicht – insbesondere die Erfahrungen junger Frauen, die sich bewusst für eine Karriere in der Bauwirtschaft entschieden haben.

Im Mittelpunkt ihrer Gespräche stand die zentrale Botschaft des Bauhauptgewerbes und des Handwerks: Während viele bisher sichere Berufsfelder an Attraktivität verlieren, gewinnen die Bauberufe an Bedeutung. Der Besuch der Senatorin unterstreicht die Relevanz dieses Signals für Hamburgs Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik und stärkt die Sichtbarkeit der Branche in einer Zeit des strukturellen Wandels.

 

 

 

 

 

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