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Bauinvestitionen: Forschungsinstitute revidieren Prognosen

Diese Entwicklung sehen die Institute eingebettet in die nachlassende Konjunkturentwicklung, steigende Lebenshaltungskosten aber auch spezifische Parameter der Baukonjunktur. Dazu gehören steigende Zinskosten für Baukredite aber auch über den Lebenshaltungskosten liegende Steigerungen der Preise für Baumaterial. Der Abschwung der Konjunktur werde nun auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen mindern. Belege für die nachlassende Baukonjunktur sehen die Institute in den rückläufigen Ordern.

Erst für 2024 rechnen die Institute jetzt mit steigenden Wachstumsraten bei den Bauinvestitionen zwischen 3 % (IfW und Ifo) und bis fast 5 % (IWH). Die Nachfrage nach Bauleistung wird im Grunde als intakt bewertet, quasi aber vorübergehend abgewürgt. Gerade im öffentlichen Bereich wird großer Nachholbedarf gesehen.

Die Preisentwicklung der Bauinvestitionen sehen die Institute im Jahresverlauf 2022 jetzt bei +16 % bis knapp +20 %. Noch im Sommer lag die Prognose bei +11 %. Für 2023 wird mit einer weiteren Steigerung um 5 % bis 11 % gerechnet. Erst für 2024 ist eine gewisse Beruhigung bei +1 % bis +3 % veranschlagt.